IM HERBST PER FAHRRAD DIE HEIMAT ERKUNDEN

LUENEBURG Radtouren

© Schneverdingen-Touristik

Die Hansestadt Lüneburg hat sich auf die Fahnen geschrieben, eine radfahrerfreundliche Stadt zu sein. Hierfür wurden in den vergangenen Jahren neue Radwege angelegt und vorhandene Wege verbessert, außerdem stehen am Bahnhof in zwei Parkhäusern rund 2100 überdachte Fahrradstellplätze zur Verfügung.

Für viele Fahrradbegeisterte ist der Herbst die schönste Jahreszeit. Wenn die Bäume die Farbe ihrer Blätter wechseln, laden in und um Lüneburg viele schöne Touren zum Radeln, Entdecken und Erholen ein.

LUENEBURG_Radtouren2

© Mathias Kabel

Der Ilmenauradweg führt rund 120 Kilometer weit durch die Landkreise Uelzen, Lüneburg und Harburg und verbindet den Elberadweg mit dem Weser-Harz-Heide-Radweg. Startorte sind Hösseringen und Bad Bodenteich im Landkreis Uelzen im Süden sowie Hoopte im Landkreis Harburg im Norden. Geradelt wird auf abgeschiedenen Wegen, historischen Treidelpfaden und verkehrsarmen Straßen. Ruhebänke und Wegweiser stehen entlang der Strecke, auf rund 30 Informationstafeln wird die Naturlandschaft
an der Ilmenau erklärt.
Natürlich lockt auch die Lüneburger Heide Jahr für Jahr Radfahrer zu kurzen oder ausgedehnten Touren durch die lila Vegetation. Das Heidedorf Wilsede ist sogar nur per Rad, zu Fuß oder mit der Kutsche zu erreichen. Ganz bequem geht es direkt von Lüneburg aus in die Heide: Noch bis zum 29. September ist der „Heide-Radbus“ mit Fahrradanhänger unterwegs. Er bringt Ausflügler und Fahrräder vom Lüneburger Bahnhof aus an den Wochenenden kostenlos bis ins Naturschutzgebiet Lüneburger Heide und wieder zurück.

Auf der Hin- und Rückfahrt können Fahrgäste in verschiedenen Orten der Samtgemeinden Gellersen und Amelinghausen einund aussteigen. In Döhle und
Egestorf gibt es außerdem Anschluss an den ebenfalls kostenlosenFahrradbus „Heide-
Shuttle“, der auf drei Ringlinien zu zahlreichen weiteren Orten in der Lüneburger Heide fährt, zum Beispiel nach Bispingen, Schneverdingen oder Buchholz.

„EINE DER SCHÖNSTEN ALTSTÄDTE DEUTSCHLANDS …“

…schwärmen die Urlauber, die bei ihrem Aufenthalt in der Lüneburger Heide der Stadt Lüneburg einen Besuch abstatten. Kein Wunder, die über 1000-jährige Geschichte der Hansestadt hat eine Ausstrahlung, die ihresgleichen sucht und zieht mit ihrer einzigartigen Atmosphäre Urlauber magisch an. Reich geworden ist Lüneburg durch das Salz, das unter der Lüneburger Altstadt lagert.

Dieser Reichtum ist heute noch bei einem Bummel durch die Stadt an den Bauwerken zu erkennen. Die alten Salinengelände und Produktionsanlagen bildeten die Grundlage des Deutschen Salzmuseums, Sülfmeisterstraße 1. Hier erfährt der BesuLueneburg-Sommercher alles über die Geschichte Lüneburgs und viel Wissenswertes über das „weiße Gold“. Ebenfalls ein Muss für Urlauber: ein Abstecher ins Heinrich-Heine-Haus und natürlich zum Alten Kaufhaus am Wasser, ein Relikt aus der Blütezeit der Hanse- und Salzstadt. Der nahestehende, hölzerne Alte Kran fasziniert mit seiner Geschichte, die man auch bei einer Stadtführung erfahren kann. Bei all den touristischen Sehenswürdigkeiten sollte man an dieser Stelle in einer der vielen Kneipen Am Stint eine Pause einlegen und den Charme der Altstadt auf sich wirken lassen, bevor man sich zu einer Besichtigung des wohl bedeutendsten Rathauses Norddeutschlands aufmacht. Das Ensemble aus Einzelbauten erzählt 800 Jahre Geschichte. Aus gotischer Zeit stammen Gerichtslaube, Fürstensaal, Altes Archiv, Kanzlei und Bürgermeisterkammer. Meisterhafte Holzarbeiten schmücken die große Ratsstube, die zu den größten Renaissance-Sälen Deutschlands gehört.

Dieser Reichtum ist heute noch bei einem Bummel durch die Stadt an den Bauwerken zu erkennen. Die alten Salinengelände und Produktionsanlagen bildeten die Grundlage des Deutschen Salzmuseums, Sülfmeisterstraße 1. Hier erfährt der Besucher alles über die Geschichte Lüneburgs und viel Wissenswertes über das „weiße Gold“.

Ebenfalls ein Muss für Urlauber: ein Abstecher ins Heinrich-Heine Haus und natürlichLUENEBURG_DSC_0385 zum Alten Kaufhaus am Wasser, ein Relikt aus der Blütezeit der Hanse- und Salzstadt. Der nahestehende, hölzerne Alte Kran fasziniert mit seiner Geschichte, die man auch bei einer Stadtführung erfahren kann. Bei all den touristischen Sehenswürdigkeiten sollte man an dieser Stelle in einer der vielen Kneipen Am Stint eine Pause einlegen und den Charme der Altstadt auf sich wirken lassen, bevor man sich zu einer Besichtigung des wohl bedeutendsten Rathauses Norddeutschlands aufmacht. Das Ensemble aus Einzelbauten erzählt 800 Jahre Geschichte. Aus gotischer Zeit stammen Gerichtslaube, Fürstesaal, Altes Archiv, Kanzlei und Bürgermeisterkammer. Meisterhafte Holzarbeiten schmücken die große Ratsstube, die zu den größten Renaissance-Sälen Deutschlands gehört.

SCHAUFENSTER FISCHEREIHAFEN

Das Schaufenster Fischereihafen im Herzen des Fischereihafens in Bremerhaven gelegen, hat für seine Besucher aus nah und fern immer etwas zu bieten.

Ob entspanntes Shopping und Flanieren oder ein genüssliches Essen in den zahlreichen Restaurants zu jeder Gelegenheit. Gerade in der Vorweihnachtszeit versprüht das Schaufenster Fischereihafen im festlichen Glanz der Lichter und Dekorationen, eine ganz besondere Atmosphäre.

schaufenster-fischereihafenWer die passende Bekleidung im maritimen und Outdoor-Bereich sucht, ist bei Hein Mück an der richtigen Adresse. Hier führt man sogar Kleidung in der Größe bis 14-XL und in LL-Größen für Menschen mit langen Armen. Ein Muss für jeden Fischliebhaber zu Weihnachten sind die Fischdelikatessen von Abelmann Fischfeinkost mit einer großen Auswahl von exquisiten Herings- und Meeresfrüchtesalaten. Alles zum Mitnehmen oder Genießen im Bistro. Und nicht die Sauermarinaden für den Tag nach Silvester vergessen!

Im Café Brüser im Forum Fischbahnhof kann der Besucher bei dem Genuss von winterlichen Gebäckspezialitäten, wie der Glühweinschnitte oder den Spekulatius-Muffins sowie vielseitigen Variationen des Berliners zum Jahreswechsel, das Treiben am Schaufenster beobachten. Ein besonderer, kultureller Tipp ist ein Besuch im TIF-Theater im Fischereihafen. Highlights in diesem Winter sind im Dezember das Varieté Porta P. Im Januar verzaubert Sie Desimo mit einem Mix aus Kabarett, Comedy und Unerklärlichem. Und im Februar gastieren Hannes Wader und Klaus Lage. Rechtzeitiges Reservieren ist empfehlenswert. Das Atlanticum mit seinem 150.000 Liter fassenden Meerwasseraquarium lädt besonders Familien zu einem Rundgang ein. Hier erfährt man Interessantes über die Entstehung des Lebens, alles über den Fischereihafen in Bremerhaven und seiner Geschichte und wie der Fisch vom Fang, über die Verarbeitung in den Betrieben bis auf den Tisch beim Verbraucher landet. Alle Fischliebhaber, oder die die es werden wollen, sollten sich zu einem Kochvortrag im Seefischkochstudio anmelden. Hier verrät Ihnen Küchenmeister Michael Gorich, worauf es beim Kauf und der Zubereitung von Seefisch ankommt. Für alle Liebhaber des Außergewöhnlichen bietet Biozoon Kochworkshops für die Molekulare Küche an. Die besondere Geschenkidee, nicht nur zu Weihnachten! Wer für eine Weihnachtsfeier oder nach einer Grünkohlwanderung eine einmalige Lokalität sucht, findet hier,was kaum eine andere Stadt zu bieten hat. Das Restaurantschiff Fischklipper Line Hinsch und die MS Hansa mit seiner edlen Salondampfer Gastronomie, bieten ein unvergleichliches maritimes Ambiente.

DÖSE – DUHNEN – SAHLENBURG

dose-duhnen-sahlenburg0Im Cuxhavener Kurteil Döse direkt an der Mündung der Elbe in die Nordsee, steht das Wahrzeichen der Stadt, die Kugelbake. Das Seezeichen aus Holz war früher letzte Möglichkeit für die Nautiker, einen genauen Ort in die Karte einzutragen oder die Kugelbake als Ansteuerungspunkt zu nehmen.

Das Fort Kugelbake, eine historische Wehranlage aus Ziegelsteinen, erbaut von 1869 bis 1879 liegt auf einer Anhöhe landeinwärts. Im Cuxhavener Kurpark in Döse warten Seehunde, Pinguine und zahlreiche Vögel im Freigelände und in den Volieren auf Besucher.

Auf dem großen Kinderspielplatz der Anlage können sich die „Kleinen“ richtig austoben. Der Döser Sandstrand bietet die Gelegenheit sich zu sonnen, zu schwimmen oder im Watt zu wandern ohne die „dicken Pötte“ auf der Elbe aus den Augen zu lassen. Bei Ebbe bietet das Freibad Steinmarne Abkühlung.

Der Kurteil Duhnen ist der quirlige Mittelpunkt des Tourismus in Cuxhaven. Hier finden sich Unterkünfte vom Privatzimmer bis zum Fünf-Sterne-Hotel. Im Bereich der Gastronomie können alle Wünsche der Gäste in Erfüllung gehen.
dose-duhnen-sahlenburg2aZahlreiche kleine Geschäfte warten auf ihre Kunden. Neben dem gepflegten Sandstrand gehört das Wellness- und Erlebnisbad „Ahoi“ mit Schwimmbad, Kinderbecken und Sauna zum Urlaub in Duhnen. Beim jährlichen Duhner Wattrennen müssen die Touristen das Watt für schnelle Galopper und Traber räumen. Zum Pferdesport Festival auf dem Meeresboden kommen zahlreiche Gäste aus ganz Deutschland. Selbst Neptun und sein Gefolge sind an diesem Tag in Duhnen zu Gast.

Der Kurteil Sahlenburg kann neben dem Strand mit dem Wernerwald, dem dort gelegenen Finkenmoor und einem beheizten Waldfreibad aufwarten.

dose-duhnen-sahlenburg1Von allen drei Kurteilen aus werden geführte Wattwanderungen angeboten. Die Wattführer bieten Sicherheit im Naturschutzgebiet Niedersächsisches Wattenmeer und haben zahlreiche Informationen zu Fauna und Flora parat.

Außerdem können die Experten viele schöne Geschichten erzählen, die nicht immer nur Seemannsgarn sind. Das Watt und die Strände Cuxhavens sind besonders beliebt, weil das Wasser flach und das Watt fest und so weit ist, dass sich in Duhnen sogar einige FKK-Anhänger finden.

Die Insel Neuwerk vor den Cuxhavener Stränden kann zu Fuß, mit dem Wattwagen oder dem Schiff besucht werden. Informationnen dazu und die Wattlaufzeiten geben die Tourist-Informationen.

dose-duhnen-sahlenburg2

FREIZEITMÖGLICHKEITEN RUND UM CUXHAVEN

Für eine steigende Zahl von Touristen liegt das Glück der Erde wirklich auf dem Rücken der Pferde. Das Cuxland bietet Reitmöglichkeiten im Bereich des Wernerwaldes im Kurteil Sahlenburg oder in der weitläufigen Küstenheide im Ortsteil Altenwalde. Das Gelände dort war ein ehemaliger Truppenübungsplatz und ist heute ein Naturschutzgebiet.

Einmalig ist die Chance bei Ebbe vor Cuxhaven auf dem Meeresboden dahin zu galoppieren oder mit dem Pferd zur vorgelagerten Insel Neuwerk zu traben. Weil der Pflegeaufwand für die Reitwege hoch ist, muss eine Vignette erworben werden.

FreizeitDiverse Reiterhöfe des Cuxlandes bieten die Möglichkeit zum Ausritt oder ein Pferd unterzustellen. Immer häufiger wird von passionierten Reitern die Gelegenheit genutzt, zusammen mit dem eigenen Pferd Urlaub an der Nordseeküste bei Cuxhaven zu machen. Ebenfalls im Sattel, aber mit einem „Drahtesel“ zwischen den Beinen kommt der Urlauber am besten voran. Ein dichtes, gut ausgebautes und gut gekennzeichnetes Radwegenetz lässt kaum Wünsche offen.

So lässt sich Cuxhaven selbst sehr gut entdecken und ein „Ritt“ durch die Kurteile der Stadt und die Nachbargemeinden wird zum sportlichen Vergnügen, das zusammen mit der gesunden Luft, dem ganzen Körper gut tut. Danach schmecken frischer Fisch und ein Erfrischungsgetränk gleich doppelt so lecker.

Fahrräder können an vielen Stellen ausgeliehen werden, Informationen rund um das Fahrrad liefert der ADFC im Radler Treffpunkt und Infoladen in Cuxhaven, Große Hardewiek 7.

Etwas ruhiger aber genauso aufregend ist eine Fahrt mit einem der an der „Alten Liebe“ liegenden Schiffe zu den Seehundsbänken oder nach Neuwerk. Wer gerne auf große Fahrt gehen möchte, kann mit dem Schiff nach Helgoland schippern. Weitere Boote bieten Hafenrundfahrten und kleinere Touren auf der Elbe an. Die Insel Neuwerk ist bei Ebbe auch zu Fuß zu erreichen.

In Gesellschaft mit anderen und dem sicheren Gefühl einen erfahrenen Wattführer dabeizuhaben, ist das Erlebnis am schönsten. Vergnügen und Erholung verspricht das Ahoi-Erlebnisbad in Duhnen. Ob es der Wasserspaß im 28 Grad warmen Meerwasser, ein entspannender Saunagang oder ein Besuch im Thalasso- und Wellnesszentrum werden soll, muss jeder für sich entscheiden.

AeronauticumNeben dem Fischereimuseum in Cuxhaven ist das „Deutsche Luftschiff-und Marinefliegermuseum „Aeronautikum“ in Nordholz ein Programmpunkt, den ein Tourist besuchen sollte. Im Nordholzer Museum, an historischer Stelle, erhalten die Besucher einen Blick in die Entwicklung der Luftschiffe, lernen die genialen Konstrukteure kennen und erfahren von militärischen Einsätzen in der Nordsee und zivilen Weltreisen der „fliegenden Zigarren“. Im Außengelände stehen 17 Flugzeuge, Helikopter und andere Exponate.

BÄDERKÜSTE UND MÖNCHGUT

Die tiefstehende Sonne wirft lange Schatten in die hügelige Landschaft zwischen Binz und Thiessow. Strandkörbe und Sandburgen sind verschwunden.

RügenDer Strand gehört wieder den Möwen. Nur vereinzelt stemmen sich Spaziergänger gegen den Wind. Kaum vorstellbar, dass dieser noch vor wenigen Wochen von sonnenhungrigen Badegästen bevölkert war. Die touristische Betriebsamkeit in den Seebädern und Badeorten an Rügens Ostküste ist entspannender Ruhe gewichen. Der buntgefärbte Granitzwald, die herbstliche Heide der Zickerschen Berge und die einsamen Strände sind jedoch nicht ohne Reiz. Wenn der Wind das Laub durch die Straßen treibt und der wolkenverhangene Himmel Weltuntergangsstimmung aufkommen lässt, ist es Zeit, sich zu besinnen, die Seele baumeln zu lassen. Aber Rügen, und gerade die abwechslungsreiche Ostküste, wird auch zu dieser Zeit bei den Gästen immer beliebter. Zum Jahreswechsel ist dann kaum noch ein Bett frei. Die ganz besondere Atmosphäre des Göhrener Strandkorbsylvesters ist längst kein Geheimtipp mehr. Alle Gemeinden tun viel, um ganzjährig mit attraktiven und interessanten Angebote zu locken. Wie der Veranstaltungskalender zeigt, hat man da so einiges in petto, denn Landschaft, so schön sie auch sein mag, ist natürlich nicht alles. Das Baden wird nach innen verlegt, eine vielfältige Wellnesskultur hat sich entwickelt, und im reichen Portfolio findet sich sicher das Passende zur Unterhaltung. Auch in diesem Herbst und Winter zählen das Binzer Herbstfest und die Weihnachts- und Neujahrskonzerte in Binz und in Sellin zu den Highlights.

Die drei Kaiserbäder

Bansin

Bansin

Aus Richtung Ückeritz auf den Waldwegen über den Streckelsberg oder auf der Hauptstraße B 111 kommend erreichen Sie bald das erste und kleinste der legendären Kaiserbäder.
Als Bansin 1256 urkundlich mit dem Namen Banzino in der Inselgeschichte Usedoms eingetragen wurde, dachte wohl kaum einer daran, dass es einmal eines der drei Kaiserbäder sein wird. Jedoch die Gründung des Seebades Bansin im Jahre 1897 erlebte die Zeit des aufblühenden

Bansin

Jugendstiles in der Architektur und war von Anfang an auch schon mit Konzept für die geplante Bäderarchitektur der drei Kaiserbäder.

Zwar sind hier nicht so ausgedehnte Parks und Gärten, aber dafür beginnt unweit hinter dem Strandambiente der stille Charakter des Achterlandes von Usedom mit schattigem Wald und ruhigenSeen, wie den Gothensee oder den Schloonsee. Wer also nach turbulentem Strandleben und reichlich Sonne einen kontrastreichen Ausgleich sucht, findet ihn dort.

BansinNeben den üblichen Erwartungen der Urlauber und Saisongäste für Sport und Camping, oder dem alternativen, so genannten sanften Tourismus gibt es hier auch anspruchsvolleren Komfort und natürlich auch Luxus für Ihre schönste Zeit des Jahres auf der Insel und die Angebote in Wellness und Spa sind sehr vielfältig. Heute darf die kleine Gemeinde das Prädikat Ostseeheilbad zum Namen führen.

Die Seebrücke in Bansin legt sich selbstbewusst dreihundert Meter weit auf die Ostsee, als wolle sie sagen, erst mit mir zusammen seid ihr beide in Ahlbeck und Heringsdorf die drei Seebrücken der drei Kaiserbäder, die durch eine Strandpromenade verbunden sind, wie es in Europa keine weitere mit so einer Länge gibt.

Bansin

Die Appartements sind ansprechend und im Charme der Bäderarchitektur einmalig und selbst der Blick auf das Meer aus den Appartements aus der zweiten Reihe ist meist ungestört.
Am Ende vom Dorf Bansin gelangen Sie zum Sieben-Seen-Blick. Hier haben Sie eine phantastische Aussicht auf den Gothensee,  die Krebsseen bis hin zum Haff. Dieses Gebiet ist ein wichtiger Rückzugsort für Wildgänse, Graureiher, Störche, Fischotter und neuerdings auch Seeadler. Gute Startmöglichkeit für Wander- und Radtouren!

 

Heringsdorf

HeringsdorfObwohl Sie in der Nachsaison freie Wege und Parkplätze finden und die Hauptstraße B 111 fast für sich alleine haben, lohnt es sich trotzdem, den eigenen Pkw einmal stehen zu lassen und trotzdem zügig voranzukommen, denn auch die Usedomer Bäderbahn ist um diese Jahreszeit entlastet und Sie sind mit einigen anderen Fahrgästen fast in familiärer Geselligkeit mit dem Zugbegleitpersonal.

Aber es gibt noch ein Erlebnis, die Insel zu erschließen. Wenn Sie gut zu Fuß sind, nehmen Sie sich eine Wanderung entlang der Heringsdorfer Promenade vor, die von der Seebrücke Bansin bis zur Ahlbecker Seebrücke und weiter hin reicht. Auf dieser erleben Sie vom Wind geschützt die Schönheit der legendären Bäderarchitektur mit ihrer noch verbliebenen oder reizvoll wieder errichteten Eleganz der prachtvollen Villen, die sich in ihren stilistischen Imitationen an Renaissance, Barock oder Klassizismus anlehnen.

HeringsdorfViel später erbaut, jedoch gut in das Ensemble eingefügt, erstreckt sich die Seebrücke in Heringsdorf, die sich wie eine kleine Stadt in sich erhebt, mit Läden, Restaurants, Kino, Appartements und natürlich ganz weit draußen mit der Anlegestelle für Ausflugdampfer. Unweit nach Westen finden Sie am Ende des Rosengartens am Hotel Maritim die Spielbank Heringsdorf, eine der drei Ostsee-Spielbanken und die wohl einzige ihrer Art auf der Insel Usedom.

Weiter nach Osten geschaut lassen Sie das Riesengebäude der Rehaklinik rechts liegen und steuern auf die Villa Oechsler zu, ein Kleinod unter der Heringsdorfer Bäderarchitektur mit seinem Mosaikwandbild an der Außenseite des Giebels. Von da weg kommen Sie über einen kleinen Anstieg in das Zentrum und weiter hin bis zum sehenswerten Heringsdorfer Bahnhof, und überall auf Ihrer Wanderstrecke laden schmucke Lokale zur Rast bei einem warmen Getränk ein.

 

Ahlbeck

Saisonende hieß es in früheren Zeiten, wenn der Herbst Licht und Wärme aus den Tagen nahm, aber die Zeiten sind vorbei, als die Insel in einen Dornröschenschlaf fiel, wenn sich die dunkle Jahreszeit über die Insel ausbreitete. Heute bleibt es hell, abgesehen von  naturgeschützten Gebieten außerhalb der Urbanisation.

AhlbeckKaum zu glauben, dass es in der Wintersaison Badegäste in der Ahlbecker Ostsee gibt, aber wenn sich am Valentinstag die Eisbader zum jährlichen Vergnügen unter hunderten von Zuschauern im wahrsten Sinne des Wortes cool vergnügen, ist es so! Einzigartig und auch bekannt und beliebt ist eines der Wahrzeichen der Kaiserbäder die historisch erhaltene Seebrücke in Ahlbeck mit ihren roten Dächern, Türmchen und sauberem weißem Anstrich und die wunderschön restaurierte über einhundert Jahre alte Jugendstiluhr am Eingang der Brücke.

Noch viel früher als Seebrücke und Uhr entstanden, baute ein Müller als nachweislich erster Siedler seine Mühle an einem dort fließenden Bach, der reichlich Aale beherbergte. Dieser „Aalbach“ war auch Pate für die Namensfindung, eben „Ahlbeck“, dies geschah um 1700.

Reichlich einhundert Jahre später brachte der Oberforstmeister Bernard von Bülow, übrigens ein Ahne des weithin unter dem Namen Loriot gefeierten Vicco von Bülow, rechten Schwung in die bis dahin kleine Ansiedlung.

Wiederum fünfzig Jahre danach wurde Ahlbeck Badeort und seit 1896 trug es den Titel „Familienbad“, nachdem befestigte Wege und ein Warmbadehaus entstanden waren.

Ahlbeck finden Sie mit der Bäderbahn, dem Schiff, mit historisch gepflegten Pferdedroschken oder mit Ihrem eigenen Fahrzeug. Sie können auch laufen über die ausgedehnte Promenade bis nach Bansin über Heringsdorf.

In die andere Richtung führt Sie der Wanderweg über die deutsch-polnische Grenze nach Swinemünde.

Lassen Sie sich verwöhnen

Lassen Sie sich verwöhnen!

Dorint HotelAm besten im „Dorint Strandhotel Binz“. Direkt an der Strandpromenade gelegen ist und hat dieses moderne 4-Sterne Haus alles, was man sich für einen entspannten Urlaub wünschen kann.

Tauchen Sie ein in die Welt des rundum Verwöhnens. Hier wird das Rauschen des Meeres Sie in den Schlaf wiegen und die gesunde frische Meeresbrise Ihre Lebensgeister wecken. Mit südländischem Charme stilvoll eingerichtete Zimmer und Suiten und ein freundlicher, engagierter Service lassen das Hotel nicht nur Urlaubsquartier sein, sondern ein Zuhause für die Ferienzeit. Das Restaurant „Olivio“ überzeugt selbst anspruchsvolle Gourmets mit den mediterranen und regional-maritimen Kreationen des Chefkochs. Aber spätetens beim Betreten des 430 m² großen Active-Spa endet der Alltag. Pool und Sauna stehen zur Verfügung und das Beauty-Team verwöhnt mit vielseitigen Anwendungen für Körper und Seele.

Ferienwohnung gesucht?

appartementsZu Ihrem Traumurlaub auf Rügen gehört natürlich ein passendes Feriendomizil. Warum also nicht mal eine Ferienwohnung oder -haus? Im Angebot der Firma Ostseeappartements Rügen“ mit Büros in Sellin und in Binz sind über 250 Objekte an Rügens traumhafter Ostküste.

Moderne Ferienwohnungen in den bekannten Ostseebädern Binz, Sellin, Baabe oder Göhren, exklusive Appartements mit Blick auf die Ostsee, außergewöhnliche Fachwerkhäuser in lauschigen Fischerdörfern, historische Gutshäuser in Alleinlage mitten in der Idylle oder erlesene Ferien- und Landhäuser in exponierter Lage – was Sie sich für Ihren Urlaub auch immer vorstellen, ein Anruf genügt und die kompetenten, freundlichen Mitarbeiter des Teams der „Ostseeappartements“ werden genau die richtige Ferienunterkunft für Sie finden. In den Büros können Sie auch ein individuelles Urlaubsprogramm zusammenstellen lassen und z.B. Ausflüge buchen.

3 Sterne für Piraten

Hotel StörtebekerIn einer Seitenstraße der Strandstraße in Baabe und wie es sich für ein Piratennest gehört, etwas versteckt hinter üppigem Grün, findet sich das „Hotel Störtebeker“. Äußerlich täuscht der heute etwas rustikale anmutende Charme eines 70er Jahre Plattenbaus über das gediegene Innere des 3-Sterne Hauses hinweg. Im Januar 1990 kamen Marlis und Klaus Franke nach Baabe auf die Insel Rügen, um das ehemalige Betriebsferienheim
der Stahl- und Walzwerker aus Hennigsdorf und Brandenburg zu übernehmen. Renovierungs- und Umbauarbeiten in den darauf folgenden Jahren legten den Grundstein für das Familienunternehmen "Hotel Störtebeker". Die Gäste erwarten 73 komfortable Zimmer, eine sonnige Freiterrasse, ein Restaurant mit Wintergarten, wo die gutbürgerliche Küche gepflegt wird, und natürlich die gemütliche Piratenschänke, alles zu äußerst moderaten Preisen. Wem das noch nicht genügt, entert Störtebekers Wellnessinsel, die mit Sonne,Wasser und Wärme lockt.

Idyll am Meer

Kapitäns-HäuserEs ist schon ein idyllisches Fleckchen Erde dieses Breege am Großen Jasmunder Bodden auf der Halbinsel Wittow. Am Rande des kleinen Hafens, mit Blick auf den Bodden und der romantischen Adresse „Hochzeitsberg 16“ befindet sich die Ferienanlage „Kapitäns-Häuser“. Ein Hotel und Ferienappartements für 2 bis 6 Personen stehen den Gästen zur
Verfügung. Hier urlauben Sie sportlich aktiv bis relaxt. Auf Wunsch hängen morgens die knackfrischen Brötchen an der Appartementtür. Sie können sich bei Tischtennis, Badminton, oder im gemieteten Ruder- bzw. Tretboot auspowern, auch führerscheinfreie Motorboote werden vermietet. Pool, Sauna und Solarium sorgen anschließend für Entspannung. Eine Massage oder ein Bad mit Rügener Heilkreide machen wieder fit. Kulinarisch verwöhnt Sie das „Restaurant zum Alten Fischer“ mit fangfrischem Ostseefisch. Feinsandiger Strand, beste Wasserqualität, wundervolle Panoramen bietet Ihnen die Schaabe. Der 8 km lange Strand ist nur etwa 2 km entfernt.

Ihr Wohlfühlhotel in Binz

Villa Christineist die „Villa Christine“ in der Bahnhofstraße. Sie haben eine gute Wahl getroffen! Inhaberin Christine Schimanski und ihr Team bieten eine gelungene Mischung aus Unterkunft, Wellness, Gastronomie und Freizeitvergnügen. Das familiengeführte Hotel bietet Ihnen 22 Doppelzimmer mit  einer hochwertigen Ausstattung. Die familiäre Atmosphäre und der professionelle, aber persönliche Service werden Sie begeistern.  Starten Sie mit einem ausgiebigen Frühstück im Restaurant des Hauses in den Tag. Entspannen Sie in der Sauna oder im Pool und falls die Sonne nicht für die Urlaubsbräune sorgt, steht Ihnen das Solarium zur Verfügung. Das zentral gelegene Haus befindet sich unweit der Schmachter-See-Promenade, der im Jahr 2003 grundlegend sanierten Flaniermeile am Schmachter See entlang. Die Promenade wird auch als "Park der "Sinne" bezeichnet. Hier können Sie dem Trubel und der Hektik des Alltags entfliehen und sich in aller Ruhe an den naturellen Schönheiten der Region satt sehen.

Wohnungskauf

Kaufen, mieten oder verkaufen Seit nunmehr 20 Jahren ist die Firma „Lutz Lange Immobilien“ in Mecklenburg-Vorpommern, speziell in den Bereichen Rügen, Darß und Stralsund erfolgreich tätig. Im Laufe der Jahre hat sich das Leistungsspektrum der Firma stark erweitert, sodass das erfahrene Team um den Chef Lutz Lange Ihnen beginnend mit

der Wertermittlung ihrer avisierten Traumimmobilie über den Immobilienkauf bis hin zur Wohnungsvermietung und Verwaltung sowie  dem Hausmeisterservice, ein großes Gesamtpaket anbieten kann.
Das Unternehmen orientiert sich an den individuellen Wünschen seiner Kunden. Hierzu gehören Beratung von Anfang an und ein Rundumservice zur Wertschaffung und Werterhaltung, sowohl für Anbieter als auch Kaufinteressenten wird Wert auf optimale Auswahl oder Vermarktung der Immobilien gelegt. Kein ständiges Herumtelefonieren mit den unterschiedlichsten Ansprechpartnern und Firmen. Hier  erhalten Sie alles aus einer Hand, das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld.

 

Kiek mal wedder in

Kiek wedder inSchau mal wieder rein – hochdeutsch für alle Nichtplattsnaker – heißt es beim Abschied in der Gaststätte „Am Jasmunder Bodden“ in dem kleinen Bauernfischerdorf Polchow auf der Halbinsel Jasmund. In dem alten Dorfwirtshaus aus dem Jahr 1863 führen die Wirtsleute Lemke seit 1975 die Geschäfte.

Zunächst als Angestellte des KONSUM, konnten sie sich 1990 den Traum vom Familienbetrieb erfüllen. Das Haus wurde behutsam saniert und renoviert, wobei es den Lemkes wichtig war, das urige, maritime Flair zu erhalten, was auch sehr gut gelungen ist wie wir finden. Ganz in der Tradition der Bauernfischer wird eine bodenständige Küche geboten, alles wird aus regionalen Zutaten zubereitet. Hauptsächlich natürlich fangfrischer Ostseefisch. Damit Sie wissen was bzw. wen Sie da gerade auf dem Teller haben, gibt es in der Speisekarte ein kleines Fischlexikon. Wir gratulieren ganz herzlich zu 150 Jahre Gaststätte Polchow, wünschen Familie Lemke weiterhin viel Erfolg und naklor kieken wi
siehr giern wedder in.

Die Bernsteinbäder Zempin, Koserow, Kölpinsee

Zempin

Zempin ist das kleinste Seebad der Insel Usedom. Es liegt zwischen den Seebädern Zinnowitz und Koserow und damit so ziemlich in der Inselmitte, wenn man den Küstenverlauf von Peenemünde im Nordwesten und Swinemünde im Osten betrachtet. Das alte Fischer- und Bauerndorf hat seinen alten Ortskern am Achterwasser. Der nördlich gelegene Küstenwald schützt das Dorf im Winter in idealer Weise vor den kalten Nordostwinden.

ZempinDafür öffnet sich das alte Zempin zum Achterwasser hin. Hier ist ein kleiner Naturhafen und oberhalb davon stehen mehrere Dutzend rohrgedeckter Häuser, die Zempin auch heute noch seinen ursprünglichen Charme ausstrahlen lassen. In Zempin gibt es  keine großen Hotelbauten. Vielmehr passen sich die Pensionen, Ferienhäuser und Hotels in das gewachsene Ortsbild ein. In den zahlreichen Gaststätten und Fischräuchereien können Gäste die typisch pommersche Küche genießen, im Herbst auch Wild aus heimischen Wäldern.

 

ZempinSehenswert ist in Zempin das ehemalige Schulgebäude „Uns olle Schaul“ mit einer Fischereiausstellung und einem originalgetreu rekonstruierten Kolonialwarenladen von 1928. Erst viel später als in den anderen Seebädern wurde 1895 in Zempin mit dem Strandhotel das erste Haus an der Ostsee erbaut. Bis heute haben sich in Strandnähe etliche weitere Hotels und Ferienobjekte dazugesellt.

 

Koserow

KoserowIn der Inselmitte, dort wo Usedom am schmalsten und die Steilküste am höchsten ist, liegt das Seebad Koserow. Mit Zempin, Kölpinsee und Ückeritz gehört Koserow zu den Usedomer Bernsteinbädern. In Koserow erhebt sich an der Steilküste der Steckelsberg, der mit 60 Meter Höhe auch die zweithöchste Erhebung auf der Insel Usedom ist. Etwas weiter nördlich in Richtung Zempin liegt Lüttenort. Hier ist sozusagen die Taille Usedoms, denn nirgendwo anders kommen sich Ostsee und Achterwasser so nah wie hier. Nur ganze 300 Meter ist die schmalste Stelle der Insel Usedom breit.

Koserow hat sich aber auch in anderer Hinsicht einen Namen gemacht. Denn vor der Steilküste des Seebades soll der Sage nach die reiche Stadt Vineta in den Fluten der Ostsee versunken sein. Sie liefert heute den Stoff für die Theatermacher von der orpommerschen Landesbühne Anklam, die alljährlich Vineta auf die Bühne in Zinnowitz bringen.

KoserowBerühmt ist Koserow auch durch den Roman „Die Bernsteinhexe“ (1843) geworden, der vom früheren Koserower Pfarrer Wilhelm Meinhold geschrieben wurde. Zu den Sehenswürdigkeiten in Koserow zählen die Dorfkirche aus dem 13. Jh. sowie die denkmalgeschützten Salzhütten am Strand. Ein lohnenswertes Ziel ist auch das an der schmalsten Stelle in Lüttenort gelegene Gedenkatelier des Malers Otto Niemeyer-Holstein.

 

Kölpinsee

Wie einige andere Seebäder in der Inselmitte auch, hat Loddin seinen Ursprung am Achterwasser. Hier liegt der über 700 Jahre alte Ort mit seinen vielen noch rohrgedeckten Häusern reizvoll am Achterwasser. Hier siedelten sich vor allem Fischer und Bauern am Hang des Mühlenberges an, der heute mit dem nördlichsten Weinberg Deutschlands
eine Besonderheit zu bieten hat. Im Oktober werden hier die roten und weißen Trauben von den 99 Rebstöcken geerntet.

Südlich des alten Dorfzentrums erstreckt sich die Halbinsel Loddiner Höft mit dem gleichnamigen Naturschutzgebiet. Ganz idyllisch gelegen ist auch der kleine Angel- und Yachthafen des Ortes, der sich im Schilf zu verstecken scheint. Nur wenige hundert Meter
weiter thronen oberhalb der alten Fischerhäuser in der Dorfstraße die noch relativ neuen rohrgedeckten Villen im Diplomatenweg.

Der alte Ortskern wird durch die Strandstraße mit dem jüngeren Ortsteil Kölpinsee verbunden. Hier entstand 1896 mit dem Hotel Wald und See, das heute nicht mehr existiert, das erste Hotel in Ostseenähe. Heute befinden sich in Kölpinsee zahlreiche Hotels,
Kurkliniken und Pensionen.

Erfolgsstandort Lüneburg

Mehr als Stint und Studenten

Die Studentenstadt Lüneburg gilt mit ihrer ausgedehnten Einkaufszone aus Giebel- und Backsteinhäusern, als ein Paradies für Shoppinwütige.
Wer hingegen an geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten interessiert ist, wird Lüneburg ebenso lieben, denn bis heute spürt man das mittelalterliche Flair, dass Touristenpunkte wie die St. Johanniskirche, der Platz am Sande oder der Stintmarkt versprühen.
Das historische Kaufhaus, der alte Hafen mit seinem berühmten Kran oder die Saline im deutschen Salzmuseum lassen den einst wirtschaftlichen Erfolg dieser Stadt erahnen.

Heute lädt die Hansestadt zum gemütlichen Flanieren ein, doch ab dem 13. Jahrhundert stand Lüneburg im Mittelpunkt des wirtschaftlichen Geschehens einer nordischen Städteverbindung mit Lübeck.
Durch seine Salzproduktion erlebte Lüneburg einen wirtschaftlichen Aufbruch und wurde Vollmitglied der Städtehanse, was die Stadt unter anderem veranlasste, sich an einem Feldzug gegen Dänemark zu beteiligen. Lüneburg unterstützte somit verschiedene Mitglieder des Städtebundes militärisch und war bis ins 17. Jahrhundert im Städtehandel erfolgreich involviert.

Erst als die Eisenbahnstrecke Harburg-Hannover im 19. Jahrhundert gebaut wird, erlangt Lüneburg seine wirtschaftlich interessante Bedeutung zurück und Industrieunternehmen siedeln sich dort an. Der Bau des Elbe-Seitenkanals beginnt, und die Autobahn A 250 belebt Lüneburg als Industrie- und Wirtschaftsstandpunkt endgültig.
Heute ist Lüneburg eine ständig wachsende Stadt mit rund 73.000 Einwohnern, die die Anbindung zu Hamburg als Metropole genießt, und sich seit 2007 wieder offiziell Hansestadt nennen darf.