IM HERBST PER FAHRRAD DIE HEIMAT ERKUNDEN

LUENEBURG Radtouren

© Schneverdingen-Touristik

Die Hansestadt Lüneburg hat sich auf die Fahnen geschrieben, eine radfahrerfreundliche Stadt zu sein. Hierfür wurden in den vergangenen Jahren neue Radwege angelegt und vorhandene Wege verbessert, außerdem stehen am Bahnhof in zwei Parkhäusern rund 2100 überdachte Fahrradstellplätze zur Verfügung.

Für viele Fahrradbegeisterte ist der Herbst die schönste Jahreszeit. Wenn die Bäume die Farbe ihrer Blätter wechseln, laden in und um Lüneburg viele schöne Touren zum Radeln, Entdecken und Erholen ein.

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© Mathias Kabel

Der Ilmenauradweg führt rund 120 Kilometer weit durch die Landkreise Uelzen, Lüneburg und Harburg und verbindet den Elberadweg mit dem Weser-Harz-Heide-Radweg. Startorte sind Hösseringen und Bad Bodenteich im Landkreis Uelzen im Süden sowie Hoopte im Landkreis Harburg im Norden. Geradelt wird auf abgeschiedenen Wegen, historischen Treidelpfaden und verkehrsarmen Straßen. Ruhebänke und Wegweiser stehen entlang der Strecke, auf rund 30 Informationstafeln wird die Naturlandschaft
an der Ilmenau erklärt.
Natürlich lockt auch die Lüneburger Heide Jahr für Jahr Radfahrer zu kurzen oder ausgedehnten Touren durch die lila Vegetation. Das Heidedorf Wilsede ist sogar nur per Rad, zu Fuß oder mit der Kutsche zu erreichen. Ganz bequem geht es direkt von Lüneburg aus in die Heide: Noch bis zum 29. September ist der „Heide-Radbus“ mit Fahrradanhänger unterwegs. Er bringt Ausflügler und Fahrräder vom Lüneburger Bahnhof aus an den Wochenenden kostenlos bis ins Naturschutzgebiet Lüneburger Heide und wieder zurück.

Auf der Hin- und Rückfahrt können Fahrgäste in verschiedenen Orten der Samtgemeinden Gellersen und Amelinghausen einund aussteigen. In Döhle und
Egestorf gibt es außerdem Anschluss an den ebenfalls kostenlosenFahrradbus „Heide-
Shuttle“, der auf drei Ringlinien zu zahlreichen weiteren Orten in der Lüneburger Heide fährt, zum Beispiel nach Bispingen, Schneverdingen oder Buchholz.

„EINE DER SCHÖNSTEN ALTSTÄDTE DEUTSCHLANDS …“

…schwärmen die Urlauber, die bei ihrem Aufenthalt in der Lüneburger Heide der Stadt Lüneburg einen Besuch abstatten. Kein Wunder, die über 1000-jährige Geschichte der Hansestadt hat eine Ausstrahlung, die ihresgleichen sucht und zieht mit ihrer einzigartigen Atmosphäre Urlauber magisch an. Reich geworden ist Lüneburg durch das Salz, das unter der Lüneburger Altstadt lagert.

Dieser Reichtum ist heute noch bei einem Bummel durch die Stadt an den Bauwerken zu erkennen. Die alten Salinengelände und Produktionsanlagen bildeten die Grundlage des Deutschen Salzmuseums, Sülfmeisterstraße 1. Hier erfährt der BesuLueneburg-Sommercher alles über die Geschichte Lüneburgs und viel Wissenswertes über das „weiße Gold“. Ebenfalls ein Muss für Urlauber: ein Abstecher ins Heinrich-Heine-Haus und natürlich zum Alten Kaufhaus am Wasser, ein Relikt aus der Blütezeit der Hanse- und Salzstadt. Der nahestehende, hölzerne Alte Kran fasziniert mit seiner Geschichte, die man auch bei einer Stadtführung erfahren kann. Bei all den touristischen Sehenswürdigkeiten sollte man an dieser Stelle in einer der vielen Kneipen Am Stint eine Pause einlegen und den Charme der Altstadt auf sich wirken lassen, bevor man sich zu einer Besichtigung des wohl bedeutendsten Rathauses Norddeutschlands aufmacht. Das Ensemble aus Einzelbauten erzählt 800 Jahre Geschichte. Aus gotischer Zeit stammen Gerichtslaube, Fürstensaal, Altes Archiv, Kanzlei und Bürgermeisterkammer. Meisterhafte Holzarbeiten schmücken die große Ratsstube, die zu den größten Renaissance-Sälen Deutschlands gehört.

Dieser Reichtum ist heute noch bei einem Bummel durch die Stadt an den Bauwerken zu erkennen. Die alten Salinengelände und Produktionsanlagen bildeten die Grundlage des Deutschen Salzmuseums, Sülfmeisterstraße 1. Hier erfährt der Besucher alles über die Geschichte Lüneburgs und viel Wissenswertes über das „weiße Gold“.

Ebenfalls ein Muss für Urlauber: ein Abstecher ins Heinrich-Heine Haus und natürlichLUENEBURG_DSC_0385 zum Alten Kaufhaus am Wasser, ein Relikt aus der Blütezeit der Hanse- und Salzstadt. Der nahestehende, hölzerne Alte Kran fasziniert mit seiner Geschichte, die man auch bei einer Stadtführung erfahren kann. Bei all den touristischen Sehenswürdigkeiten sollte man an dieser Stelle in einer der vielen Kneipen Am Stint eine Pause einlegen und den Charme der Altstadt auf sich wirken lassen, bevor man sich zu einer Besichtigung des wohl bedeutendsten Rathauses Norddeutschlands aufmacht. Das Ensemble aus Einzelbauten erzählt 800 Jahre Geschichte. Aus gotischer Zeit stammen Gerichtslaube, Fürstesaal, Altes Archiv, Kanzlei und Bürgermeisterkammer. Meisterhafte Holzarbeiten schmücken die große Ratsstube, die zu den größten Renaissance-Sälen Deutschlands gehört.

Erfolgsstandort Lüneburg

Mehr als Stint und Studenten

Die Studentenstadt Lüneburg gilt mit ihrer ausgedehnten Einkaufszone aus Giebel- und Backsteinhäusern, als ein Paradies für Shoppinwütige.
Wer hingegen an geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten interessiert ist, wird Lüneburg ebenso lieben, denn bis heute spürt man das mittelalterliche Flair, dass Touristenpunkte wie die St. Johanniskirche, der Platz am Sande oder der Stintmarkt versprühen.
Das historische Kaufhaus, der alte Hafen mit seinem berühmten Kran oder die Saline im deutschen Salzmuseum lassen den einst wirtschaftlichen Erfolg dieser Stadt erahnen.

Heute lädt die Hansestadt zum gemütlichen Flanieren ein, doch ab dem 13. Jahrhundert stand Lüneburg im Mittelpunkt des wirtschaftlichen Geschehens einer nordischen Städteverbindung mit Lübeck.
Durch seine Salzproduktion erlebte Lüneburg einen wirtschaftlichen Aufbruch und wurde Vollmitglied der Städtehanse, was die Stadt unter anderem veranlasste, sich an einem Feldzug gegen Dänemark zu beteiligen. Lüneburg unterstützte somit verschiedene Mitglieder des Städtebundes militärisch und war bis ins 17. Jahrhundert im Städtehandel erfolgreich involviert.

Erst als die Eisenbahnstrecke Harburg-Hannover im 19. Jahrhundert gebaut wird, erlangt Lüneburg seine wirtschaftlich interessante Bedeutung zurück und Industrieunternehmen siedeln sich dort an. Der Bau des Elbe-Seitenkanals beginnt, und die Autobahn A 250 belebt Lüneburg als Industrie- und Wirtschaftsstandpunkt endgültig.
Heute ist Lüneburg eine ständig wachsende Stadt mit rund 73.000 Einwohnern, die die Anbindung zu Hamburg als Metropole genießt, und sich seit 2007 wieder offiziell Hansestadt nennen darf.