Erfolgsstandort Lüneburg

Mehr als Stint und Studenten

Die Studentenstadt Lüneburg gilt mit ihrer ausgedehnten Einkaufszone aus Giebel- und Backsteinhäusern, als ein Paradies für Shoppinwütige.
Wer hingegen an geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeiten interessiert ist, wird Lüneburg ebenso lieben, denn bis heute spürt man das mittelalterliche Flair, dass Touristenpunkte wie die St. Johanniskirche, der Platz am Sande oder der Stintmarkt versprühen.
Das historische Kaufhaus, der alte Hafen mit seinem berühmten Kran oder die Saline im deutschen Salzmuseum lassen den einst wirtschaftlichen Erfolg dieser Stadt erahnen.

Heute lädt die Hansestadt zum gemütlichen Flanieren ein, doch ab dem 13. Jahrhundert stand Lüneburg im Mittelpunkt des wirtschaftlichen Geschehens einer nordischen Städteverbindung mit Lübeck.
Durch seine Salzproduktion erlebte Lüneburg einen wirtschaftlichen Aufbruch und wurde Vollmitglied der Städtehanse, was die Stadt unter anderem veranlasste, sich an einem Feldzug gegen Dänemark zu beteiligen. Lüneburg unterstützte somit verschiedene Mitglieder des Städtebundes militärisch und war bis ins 17. Jahrhundert im Städtehandel erfolgreich involviert.

Erst als die Eisenbahnstrecke Harburg-Hannover im 19. Jahrhundert gebaut wird, erlangt Lüneburg seine wirtschaftlich interessante Bedeutung zurück und Industrieunternehmen siedeln sich dort an. Der Bau des Elbe-Seitenkanals beginnt, und die Autobahn A 250 belebt Lüneburg als Industrie- und Wirtschaftsstandpunkt endgültig.
Heute ist Lüneburg eine ständig wachsende Stadt mit rund 73.000 Einwohnern, die die Anbindung zu Hamburg als Metropole genießt, und sich seit 2007 wieder offiziell Hansestadt nennen darf.

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